[CHAMPION s h o t]*
Fruits Basket Worship

Mood: Teenie-Moment...

Ich habe Furuba gerade wieder entdeckt und muss zwischen den Auswüchsen meiner Death Note-Obsession mal ein bisschen Worshippen. Ich kann gar nicht mehr verstehen, warum ich zwischenzeitlich das Interesse verloren hatte. Furuba mag ja auf den ersten Blick wie ein Shoujo-Manga unter 1000 scheinen, aber es ist einfach eine wunderschöne Geschichte, die nur so gefüllt ist von wunderbaren Charakteren, die alle einzigartig sind. Ich glaube, in Fruits Basket gibt es nicht eine Person die ich wirklich nicht leiden kann und nur sehr wenige, die ich nicht absolut toll finde. Wenn man Torus Charakter beschreibt, könnte man meinen, sie währe eine absolut stereotype Mädchen-niedlich-flach-wie-ne-Flunder-Heldin. Aber sie ist wunderbar und absolut liebenswert, obwohl – oder gerade weil - sie so ein Naivchen ist. Weil sie in die Welt der ganzen tragisch-traurigen Somas spaziert, mit fürchterlichen Dingen in ihrer Vergangenheit und einem ehrlichen Lächeln, Aufopferungsbereitschaft, Optimismus und einem unerschütterlichen Glauben an das Gute im Menschen. Und mit ihr spaziert man als Leser, um zwischen dem Alltag der Helden langsam immer mehr zu Erfahren, und zwar nicht nur über das wieso und weshalb, sondern auch über die Charaktere selbst und über ihre Beziehungen untereinander, und darüber, was für eine Wirkung Toru auf ihre Mitmenschen hat - wie ein Puzzle, für das man immer mehr Teile bekommt, oder ein Spinnennetz, das langsam entsteht. Für alles ist viel Zeit, um sich langsam zu entwickeln, und trotzdem wird es nie langweilig.
Furuba schwingt so wunderbar zwischen fröhlich-optimistisch und schwermütig-tragisch hin- und her, das es die reinste Freude ist, ohne dabei je zu übertreiben oder unpassend zu werden. Außerdem liebe ich die Art, wie Beziehungen unter den Personen dargestellt sind, Freundschaft, Hass, Neid, Liebe in verschiedensten Formen...
Hach, ich bin froh, dass ich die Serie wieder ausgegraben habe...
2.4.07 21:21


Die Welt ist schön!

Mein letzter regulärer Schultag zieht sich gerade leise zurück, um zu versterben, ich sitze hier und esse Hermann (den Kuchen) und schaue den ersten Death Note Film. So toll find' ich ihn nicht, aber ich habe es trotzdem nett. Außerdem soll der zweite besser sein, das lässt hoffen, und um gemütlich ein bisschen zu gammeln ist er toll. Hach...
Gangster Light - sehr evil:
26.3.07 19:01


Rede für Deutsch

329. Zusammenkunft des VMS – Der Weg zu einem klaren und ehrlichen Sprachverständnis

Meine lieben Sprachfreundinnen und Sprachfreunde, liebe Gäste, Interessenten, Freunde und Kritiker unseres Vereins. Ich heiße sie herzlich Willkommen zur 329 Zusammenkunft des Vereins Moderner Sprachfreunde und freue mich, ihnen heute meine neusten Ansichten über die Notwendigkeit eines ehrlichen und klaren Sprachgebrauchs schildern und verständlich machen zu dürfen. Die eben genannte Problematik ist zugleich auch das Thema des heutigen Abends.

Kennen sie, meine Damen und Herren, folgende Situation: Sie unterhalten sich völlig unbefangen mit einem Freund, einem Kollegen, einem lieben Bekannten? Doch plötzlich schleicht sich ein kleines, aber wirkungsvolles Missverständnis in die Idylle, nistet sich ein wie eine Fruchtfliege in einer schönen, reifen Ananas. Es kommt zum Streit, sie gehen unbefriedigt und wütend auseinander. Soll ich ihnen den Grund nennen, meine lieben Sprachfreunde? Den Grund für einen so wunderschöne, harmonische Unterhaltung zwischen Freunden? Es war ein sprachliches Stilmittel, es war die Ironie.

Ich weiß, keiner möchte etwas auf dieses alte und vermeidlich so schöne Rhetorische Mittel kommen lassen... doch es ist ein großer Schaden in der alltäglichen Kommunikation, das falsche Rädchen im Getriebe. Denn, seien wir doch einmal ehrlich, Ironie ist eine Lüge, denn der Sprecher meint nicht, was er sagt. Ich weiß, viele werden sich unglaublich freuen das zu hören, aber es ist eine Tatsache: Ironie verdreht die Wirklichkeit und säht Zwietracht. Viele von ihnen lieben diese künstlerische Lüge, doch ich frage sie ernsthaft: wer versteht heute noch etwas so subtiles wie die Ironie? Natürlich käme mir niemals in den Sinn, an dieser Stelle an die beiden Freunde und ihren Streit zu erinnern.
Sie sehen: so kann es nicht weitergehen, wir müssen verhindern, dass weiterhin Jugendlichen in der Schule die Ironie als gutes Redemittel angepriesen wird, zusammen mit echten Kunstwerken wie der Anapher und dem Trias. Wir müssen etwas tun! Wir als ein Verein, der sich mit solch enorm wichtiger Problematik auseinander setzt, haben die Pflicht, der Öffentlichkeit solche skandalös altmodischen Reste in unserer modernen Welt aufzuzeigen, damit wir, die gesamte, sprachgebrauchende Menschheit, sie eliminieren können!

Denn die Ironie ist nicht der einzige Stolperstein auf dem Weg zu einem modernen und ehrlichen Sprachgebrauch, es kommt noch härter, denn ist nicht auch die Metapher eine Lüge, die nur nicht als solche gilt, weil man es als elegant empfindet, sie zu verwenden? Und hier fand ich bei meinen genauen Untersuchungen nicht nur Missverständnisse, nein, hier kommt es noch deutlich schlimmer:
Junge 'Künstler', die Sprache Verwenden – sei es in einem modernen 'Gedicht' oder in der 'Musik' – benutzen die Metapher ganz offensichtlich als Deckmäntelchen für brutale Aufforderungen!
Die Eltern von jugendlichen Kindern unter uns werden es kennen: Man tadelt den Nachwuchs für brutale Texte von brutaler 'Musik', doch alle besorgten Einwände scheinen an dem Argument 'das ist doch Metaphorisch gemeint' abzuprallen. Ein Wall aus Stein rund um diese Lüge.
Teilweise finden wir diese gefährlichen Nachrichten in Form von vermeidlichen Metaphern aber auch in Verbindung mit vermeidlicher Ironie...da wird unter dem Deckmäntelchen eines guten Sprachgebrauchs die Jugend zu Gewalttaten aufgerufen, da finden sich Aufforderungen zum Selbstmord, zu Teufelswerk und ähnlichem.
Der natürliche Gang der Dinge hat uns das weitere Nachdenken über eine eventuelle Abschaffung dieser Redemittel bereits abgenommen: Immer weniger Menschen verstehen Ironie, und Metaphern werden, wie gesagt, als Deckmäntelchen für 'höhere Kunst' verwendet. Wir müssen nichts weiter tun, als die Sache zu beschleunigen und Ironie und Metapher endgültig aus unserem Sprachgebrauch verbannen.


Daher freue ich mich sehr über das zahlreiche Erscheinen, denn je mehr Menschen über die Gefahren dieser Stilmittel wissen, desto leichter werden sie verschwinden. Daher bitte ich sie, über diese Problematik nachzudenken und auch ihren Mitmenschen davon zu erzählen. Ich wünsche mir für sie alle einen interessanten, produktiven Abend, an dem wir einen Schritt weiter kommen auf dem Weg zu einem modernen, ehrlichen und klaren Sprachgebrauch!
4.3.07 15:03


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